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Kunst mit Ammann – Jean Tinguelys “Hippopotamus”
20. Mai 2009

Mit seinen beweglichen, maschinenähnlichen Skulpturen aus Metallschrott und anderen Fundstücken ist der Schweizer Künstler Jean Tinguely weltberühmt geworden. Wo andere verächtlich wegschauten, hat Tinguely mit Lust zugepackt und aus Altem phantasievolles Neues geschaffen. Damit hauchte er Ausgedientem ein zweites Leben ein.

 

Ein betagtes Fass auf drei Rädern zum Transport von flüssigem Teer aus dem Haus Ammann hat Jean Tinguely mit einem Schädel eines Nilpferdes versetzt. Ergänzt mit Eisenschrott, Motorradteilen und Schläuchen ist 1991 der „Hippopotamus“ entstanden. Im gleichen Jahr verstarb der Künstler 66-jährig. Das Werk ist im Besitz des Museum Tinguely in Basel (Schweiz).

 

Der 460 kg schwere „Teersprengwagen“ ist 1958 in der damaligen U. Ammann AG in Langenthal gefertigt worden. Er diente den Strassenarbeitern zum Füllen von Rissen in der Oberfläche des Asphaltbelags in der Folge von hohen Belastungen oder kalten Wintern mit entsprechenden Wasserschäden.