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Härtetest in den Schweizer Alpen - für eine Betonmischanlage
31. März 2010
Betonanlage Schweiz, Zwischbergen, Wallis

Für höchste Anforderungen ist gesorgt, wenn Ammann in der hintersten Ecke des Wallis eine JustWhite-Beton-Mischanlage aufbaut. Grund dafür ist der Ersatz der Staumauer eines Ausgleichsbeckens der Energie Electrique du Simplon S.A. (EE S). Herausforderungen für alle Beteiligten waren die strengen Vorgaben des Bauherrn sowie der knifflige Transport auf engen Bergsträsschen.

 

Eines war für Werner Zenklusen, Geschäftsleitungsmitglied der Zenklusen Bau AG in Simplon Dorf, klar: Für dieses Projekt muss er den Beton vor Ort herstellen. Die Baustelle ist viel zu abgelegen und die Strasse zu eng, um Tag für Tag 30 m3 Beton auf 1600 m ü.M. hinaufzutransportieren. Was die ausführende Bauunternehmung brauchte, war eine leistungsfähige Beton-Mischanlage, welche die hohen und im Staumauerbau besonders strengen Anforderungen des Auftraggebers erfüllte. «Ein Jahr lang machten wir Versuche für die optimale Betonmischung», erklärt Zenklusen. «Sie besteht aus grobem Korn und relativ tiefem Zementanteil. Das wiederum erfordert einen leistungsfähigen Mischer und eine peinlich genaue Dosierung. Zudem verlangte der Auftraggeber eine erdbebensichere Konstruktion, was eine Sonderanfertigung bedingte.»


«Mit Ammann gingen wir auf Nummer sicher»

Weshalb entschied sich Zenklusen für eine JustWhite? «Nicht jeder Hersteller kann solch hohe Anforderungen erfüllen. Mit Ammann gingen wir auf Nummer sicher, umso mehr, als auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte. Zudem kannten wir die Zuverlässigkeit und Zuvorkommenheit der Ammann-Mitarbeitenden im Zusammenhang mit dem Service unserer bestehenden Movimax Beton-Mischanlage.» Am Anfang verlief der Transport ganz alltäglich. Drei Tieflader fuhren am ersten Tag von der Produktionsstätte in Langenthal nach Sitten, am zweiten über den Simplonpass nach Gondo, wo man die Anlage auf kleinere Fahrzeuge umlud. Und jetzt begann das logistische Abenteuer in malerischer Bergwelt.

 

Spitzkehren erforderten Spezialkonstruktionen

Hatte Zenklusen vor dem Transport nach Zwischbergen eine schlaflose Nacht? «Überhaupt nicht! Als einheimisches Unternehmen kennen wir die Verkehrsverhältnisse hier oben bestens. Wir brauchten geeignete Fahrzeuge für das enge, gewundene Bergsträsschen. Zudem durften die hohen und breiten Mineralsilos nicht länger als 10 m sein, damit wir auch die engsten Spitzkehren bewältigen konnten. Mit einer Sonderanfertigung bewährten sich hier die Konstrukteure von Ammann einmal mehr.» Trotz optimaler Vorbereitung war die Schlussetappe kein Kinderspiel. Aber Petrus versüsste die fahrerische Präzisionsarbeit mit traumhaftem Herbstwetter. Bevor der Winter das Zepter übernahm, blieb genug Zeit für Montage, Inbetriebnahme, Abnahme sowie sämtliche Betonversuche – Letztere zusammen mit dem Prüflabor auf der Baustelle. Dank ihm kann Zenklusen mit Mustern und Protokollen laufend belegen, dass die Betonqualität den Vorgaben entspricht. Vor der alten Staumauer baut Zenklusen in diesem Frühjahr die neue und reisst die alte ab, sobald das Becken im Herbst entleert ist.

 

«Es hat vorzüglich geklappt»

Zenklusen zieht eine äusserst positive Zwischenbilanz: «Es hat vorzüglich geklappt. Ammann hat all das erfüllt, was abgemacht war. Das sind für mich wesentliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Lieferanten und Partnern. Ein abschliessendes Urteil kann ich erst am Ende der Nutzungsdauer abgeben. Aber ich bin sehr zuversichtlich.»

 

www.zenklusenbauag.ch